Wie arbeitet die Hospizbewegung?

 

Die moderne Hospizbewegung entstand Ende der 1960er Jahre in England. Sie war u. a. die Antwort auf eine Gesellschaft, die das Sterben und die Sterbenden immer weiter an den Rand zu drängen drohte und damit unmenschlich wurde. Somit ist es ihr Hauptziel, das Sterben wieder als wichtigen Teil des Lebens ins öffentliche Bewusstsein zu rufen und damit den Sterbenden und ihren Angehörigen ein würdevolles Leben zu ermöglichen.

Wichtige Grundprinzipien der Hospizbewegung sind:

  • Es geht um den einzelnen Menschen mit seinen individuellen Bedürfnissen auf allen Ebenen (z. B. die körperlichen, der psychischen, der sozialen und der spirituellen Ebene).
  • Der Mensch wird als soziales Wesen betrachtet und seine Angehörigen und nahen Bekannten werden grundsätzlich mit einbezogen.
  • Die Arbeit geschieht in einem interdisziplinären Team aus Ärzten, pflegendem Personal, Seelsorgern, Sozialarbeitern, Krankengymnasten, Psychologen usw.
  • Niemandem soll aus finanziellen Gründen ein würdiges Sterben versagt bleiben. Gegebenenfalls ist das Geld durch Spenden aufzubringen.

Auch kirchenfernen Menschen ist es während des Sterbeprozesses oft ein Anliegen, sich über Glauben, Religion, Sinn des Lebens usw. zu unterhalten und darüber nachzusinnen. Die Weltanschauung oder religiöse Überzeugung des Sterbenden muss dabei ernst genommen werden.

Wichtige Einrichtungen der Hospizbewegung sind:

  • Stationäre Hospize
  • Palliativstationen
  • Palliative Pflegedienste
  • ambulante Einrichtungen wie Hospizgruppen und Hospizinitiativen, die sterbende Menschen zu Hause oder in anderen Einrichtungen begleiten.
  • kirchliche Verbände wie Caritas, Malteser-Hilfsdienst, Diakonie

Palliativstationen in Krankenhäusern sehen sich selbst jedoch nicht unbedingt als Teil der Hospizbewegung.

Quelle: www.wikipedia.de

 

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Wie finde ich Kontakt zu Hospiz-Initiativen?

 

Hospiz-Initiativen gibt es inzwischen in nahezu jedem Landkreis. Um eine Einrichtung in Ihrer Nähe zu finden, klicken sie bitte hier.

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