WHO: Mehr Krebsfälle in Entwicklungsländern

Die oft tödlich verlaufenden Krebserkrankungen befinden sich nach Ansicht von Experten vor allem in Entwicklungsländern auf dem Vormarsch.

84 Millionen Menschen weltweit drohe in den kommenden Jahren eine tödliche Krebserkrankung, zwei Drittel der Fälle dürften in Entwicklungsländern auftreten, teilten die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf mit. Die Zahl der Krebstoten weltweit soll sich Schätzungen der Organisationen zufolge im Vergleich zum Jahr 2005 bis 2020 auf mindestens 15 Millionen verdoppeln.

„Die Krebsepidemie wird sich besonders in Entwicklungsländern schneller verbreiten“, sagte Massoud Samiei, Chef des IAEA-Aktionsprogramms für Krebstherapie (PACT). In vielen dieser Staaten fehle es jedoch bislang an der medizinischen Infrastruktur zur Erkennung und Behandlung von Krebs. So verfügten nur weniger als die Hälfte von 53 afrikanischen Ländern über irgendeine Form von Bestrahlungstherapie.

 

Aus: Ostfriesische Nachrichten, 30. Januar 2008

 

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