Cannabis als Krebs-Medizin?

Rostocker Forscher weisen hemmende Wirkung nach

Cannabis könnte künftig zur Therapie von Krebserkrankungen eingesetzt werden. Rostocker Wissenschaftler haben jetzt einen Wirkmechanismus der in Cannabispflanzen vorkommenden Cannabinoiden gegen die Ausbreitung von Tumorzellen nachgewiesen.

Wie der Leiter des Universitäts-Instituts für Toxikologie und Pharmakologie, Burkhard Hinz, gestern berichtete, blockieren Cannabinoide die Bildung bestimmter Enzyme, mit deren Hilfe sich sonst Krebs im Körper ungehindert ausbreitet.

Den Forschern gelang von menschlichen Gebärmutterhals- und Lungenkrebszellen der Nachweis, dass Cannabinoide den genetischen Apparat der Krebszellen dazu veranlassen, einen körpereigenen Hemmer dieser Enzyme zu produzieren.

Die Untersuchungen haben aber das Stadium der experimentellen Forschung noch nicht überschritten, wie Hinz betonte.

 

Aus: Ostfriesische Nachrichten, 6. Februar 2008

 

Kontakt:

Professor Dr. Burkhard Hinz

Institut für Toxikologie und Pharmakologie

Universität Rostock

Schilingallee 70

18057 Rostock

Tel.: 0381 4945770

Email: burkhard.hinz@med.uni-rostock.de

 

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